Mit 2 Siegen am letzten Spieltag konnte sich das Verbandsligateam zwar noch auf den 3 Platz verbessern, die Aufstiegschancen in die Oberliga waren aber bereits vorher schon verspielt worden. Dementsprechend herrschte gegen den Tabellenzweite TV Pforzheim keine gute Stimmung auf dem Feld. Trotzdem gelang es, die Gäste immer wieder unter Druck zu setzen, da die sehr gute Annahme einen variablen Spielaufbau zuließ. So ging dieser Satz nur knapp verloren. Eine Steigerung in Abwehr und Angriff führte dann zu einem spannenden 2. Satz. Erst beim 18:18 konnte Tim Arlt durch sehr gute Aufschläge für eine Führung von 24:18 sorgen. Einige Punkte wurden leider noch verschenkt, bevor der Sieg geholt werden konnte. Im nächsten Durchgang sahen die zahlreichen Fans eine weitere Steigerung im Block und viele gute Schnellangriffe durch Martin Wagner. Umgekehrt bekamen die ASC'ler den Pforzheimer Hauptangreifer durch einen späten Block langsam in den Griff, so dass seine Bälle in den Armen der Abwehr landeten. Erneut rannten die Gastgeber aber einem 0:5-Rückstand hinterher, der erst kurz vor Schluss in einen Vorsprung umgemünzt werden konnte. Im letzten Satz verdarben zahlreiche Aufschlagfehler bei ansonsten sehr guter Spielleistung ein klares Resultat. Erst gegen Ende reichte eine Steigerung in Block und Abwehr zum knappen Sieg.

Die Sätze im einzelnen: 22:25, 25:23, 25:20, 26:24

Im folgenden Spiel gegen den TSV Handschuhsheim stand dann eine komplett andere Mannschaft auf dem Feld. Markus Bücker konnte als Zuspieler überzeugen, Johannes Schulz spielte sein bisher bestes Spiel als Abschluss auf der Diagonalen. Die gut herausgespielte Führung zum 22:15 wurde in der Folge durch Konzentrationsmängel wieder geschmälert, war aber nicht in Gefahr. Die Nachlässigkeiten auf Seiten der Feudenheimer verstärkten sich im 2.Satz dann nochmals, ohne dass die Mannschaft dies ernst zu nehmen schien. Schließlich reichte es noch gerade so zum Satzgewinn. Der folgende Durchgang brachte dann schließlich den unausweichliches Satzverlust, da sowohl die Anspannung fehlte als auch die Bereitschaft um jeden Punkt zu kämpfen. So wurde der Gegner Punkt für Punkt aufgebaut, holte sich in gleicher Weise auch den 4.Satz und zwang die Gastgeber in den Tie-Break. Erst jetzt realisierten die ASC'ler wohl, dass das Spiel auch verloren werden könnte. Das brachte sie schnell zur Besinnung und mobilisierte ihren Kampfgeist derart, dass das Match in nur 8 Minuten entschieden war.

Die Sätze im einzelnen: 25:19, 26:24, 23:25, 27:25, 15:4

Fazit: Die Mannschaft ist sehr stark, muss aber noch extrem viel lernen. Es war abzusehen, dass es mit der Einstellung schwer wird zu gewinnen und ich hoffe nur, dass sie aus einem solchen Spiel etwas lernen. Alle Spieler konnten zum Einsatz kommen und beweisen, was sie können. Wir schafften es, uns dadurch wieder auf Platz 3 zu kämpfen. Leider waren die unglücklichen Ausfälle während der Saison zu viele und damals waren die dann spielenden Spieler noch nicht stark genug, um in der Verbandsliga zu gewinnen. Insgesamt haben sich in der Saison alle sehr verbessert und man kann sagen, dass jeder eine Steigerung aufweisen kann. Eventuell findet sogar noch eine Relegation zur Oberliga statt, wo wir uns gerne beweisen würden...

Spieler: Tim Arlt (Zuspiel), Markus Bücker (D/Z), Sven Heuler (A), Patrick Jaspers (A), Stefan Besthorn (A), Simon Bredel (A), Dimitar Dokusanski (MB), Martin Wagner (MB), Florian Wahl (MB), Johannes Schulz (D/MB), Julius Vierneisel (L)

Durch die 1:3-Niederlage beim TV B?hl 2 sind die Herren des ASC Feudenheim in derVerbandsliga auf den 4.Tabellenplatz abgerutscht und haben keine Chance mehr, einen Aufstiegsplatz zu ergattern. Dabei hatten die Feudenheimer, die in Bühl zu Gast waren, recht gut begonnen und konnten den 1.Satz bis zum 14:14 ausgeglichen gestalten. Durch einige unnötige Fehler übernahmen die Hausherren dann aber in Führung und spielten den Satz souverän zu Ende. Den Durchgang 2 konnte man dann mit Recht als Spitzenspiel bezeichnen. Beide Teams begeisterten mit guten Angriffs- und ebensolchen Abwehraktionen. Erst eine kleine Aufschlagserie von Dimitar Dokusanski brachte den Feudenheimern einen Vorsprung, den sie sicher ins Ziel brachten. Hart umkämpft war dann der folgende Satz, denn die Mannschaften schenkten sich nichts. Immer wieder punktete in dieser Phase Sven Heuler aus dem Rückraum und hielt so die ASC'ler im Spiel. Beim Stande von 19:19 gelang es den Gastgebern dann sich etwas abzusetzen und den Satz für sich zu entscheiden. Was dann folgte war ein unverständlicher Einbruch auf Seiten der Gäste. Fast widerstandslos ließen sie sich in nur 17 Minuten abfertigen und halfen dem TV Bühl so auf den Verbandsligathron. Bestenfalls auf Platz 3 kann sich der ASC noch verbessern, bis zu einem Aufstiegsplatz reicht es aber definitiv nicht mehr.

Die Sätze im einzelnen: 19:25, 25:21, 23:25, 11:25

Spieler: Markus Bücker, Tim Arlt (Zuspiel), Stefan Besthorn, Patrick Jaspers, Martin Schröder, Henrik Schoch (Außen), Sven Heuler (Diagonal), Julius Vierneisel (Libero), Johannes Schultz, Martin Wagner, Florian Wahl, Dimitar Dokusanski (Mitte)

Durch ein 3:1 beim Tabellennachbarn TuS Durmersheim hat der ASC in der Verbandsliga Anschluss an das Spitzenduo gehalten und seine Chance zum Aufstieg in die Oberliga gewahrt. Das Team hat die Entscheidung selbst in der Hand, denn gegen beide vor den Feudenheimern liegende Teams steht das Rückspiel noch aus. Zuerst jedoch mussten die Durmersheimer geschlagen werden und so legte der ASC gleich mächtig los. Schnell führten die Gäste mit 14:3, wobei Stefan Besthorn auf der Außenposition bis dato eine Trefferquote von 100% im Angriff hinlegte. Danach produzierten die Gäste zahlreiche Eigenfehler und verhinderten so ein klareres Ergebnis. Runde 2 brachte dann wieder mehr Konstanz, dafür zahlreiche Eigenfehler des Gastgebers, der bis zum 15:23 wenig entgegenzusetzen hatte, ehe er erneut Schützenhilfe von den ASC'lern erhielt. Dennoch war der Erfolg nicht gefährdet. Was nun folgte war nicht etwa ein sicherer Durchmarsch, sondern ein unverständlicher Einbruch bei den Gästen, die sich zwischenzeitlich sogar 11 Fehler in Folge leisteten. Besonders die Annahme wirkte phasenweise völlig deplatziert und so ging der Satz auch in dieser Höhe verdient an die Hausherren. Die Feudenheimer bewiesen jedoch Moral und zeigten ihren Siegeswillen durch eine nun wieder konzentrierte Leistung. Patrick Jaspers sorgte mit seinen Aufschlägen für eine schnelle 5:0-Führung, und der Rest der Mannschaft sorgte in Teamarbeit dafür, dass dieser Abstand bis zum Schluss auch erhalten blieb.

Die Sätze im einzelnen: 25:18, 25:19, 10:25, 25:20

Spieler:Markus Bücker, Tim Arlt (Zuspiel), Stefan Besthorn, Patrick Jaspers, Martin Schröder, Henrik Schoch (Außen), Julius Vierneisel (Libero), Martin Wagner, Paul Beese (Mitte), Florian Wahl, Johannes Schultz (Mitte/Diagonal), Sven Heuler (Diagonal)

Mit einem glanzlosen 3:0 im Gepäck kehrten die Verbandsligisten aus Flehingen zurück.  Dabei begannen sie recht stark und brachten die Gastgeber mit einer stabilen Annahme und sauber herausgespielten Angriffen immer wieder in Bedrängnis. Mit dem deutlichen Satzgewinn im Kopf ließ die Konzentration beim ASC sichtbar nach. Dennoch hatten sie die Flehinger auch weiterhin fest im Griff und der Satz war nie in Gefahr. Im 3.Durchgang häuften sich die Fehler aufgrund der mangelnden Konzentration derart, dass die Gäste sogar einem 6:13-Rückstand hinterherlaufen mussten. Erst die Einwechslung von Zuspieler Christian Kalwa brachte wieder die nötige Ruhe und Sicherheit ins Spiel. Martin Wagners Aufschläge sowie mehrere sehenswerte Abwehraktionen von ihm brachten den ASC wieder ins Spiel zurück, und in der Schlussphase machten Johannes Schultz mit erfolgreichen Blockaktionen sowie Sven Heuler durch seine Rückraumangriffe die entscheidenden Punkte zum Sieg.

Die Sätze im einzelnen: 25.17, 25:20, 25:23

Spieler: Markus Bücker, Christian Kalwa (Zuspiel), Stefan Besthorn, Patrick Jaspers, Sven Heuler (Außen), Julius Vierneisel (Libero), Johannes Schultz, Marcel Bücker (Diagonal), Martin Wagner, Florian Wahl, Paul Beese, Dimitar Dokusanski (Mitte)

Trotz einer Niederlage gegen den TS Durlach konnte der Feudenheimer Verbandsligist Dank eines Sieges gegen den TuS Rüppur seinen Tabellenplatz halten, kann aber vermutlich beim Rennen um die Meisterschaft nicht mehr mitmischen.  Der große Kader, auf den Trainerin Isabel Müller zurückgreifen konnte, war durch den Ausfall einiger Leistungsträger mit jüngeren Spielern aufgefüllt und bereitete bei der Aufstellung doch das eine oder andere kleine Problem. Dementsprechend nervös begann das Team gegen die Gäste aus Rüppur dann auch, vermochte sich aber schnell zu steigern und einen veritablen Vorsprung herauszuspielen. Gegen Ende ließen die Gastgeber dann dem Gegner wieder reichlich Spielraum, was sich auch beinahe noch gerächt hätte. So unkonzentriert wie sie den ersten Satz beendet hatte, begannen die ASC'ler dann den zweiten. Massive Probleme in der Annahme führten gemeinsam mit weiteren Eigenfehlern zu einem 9:20-Rückstand, der zwar noch deutlich verkürzt, aber nicht mehr aufgeholt werden konnte. Das gleiche Bild dann in Runde 3. Wieder rannten die Feudenheimer einem Rückstand hinterher und hätte nicht Sven Heuler ein paar sehenswerte Angriffe abgeschlossen und eine prima Aufschlagserie hingelegt - der Satz wäre ebenfalls an die Gäste gegangen. So allerdings gingen die Hausherren in Führung und dann auch deutlich konzentrierter zu Werke. Das Zuspiel wurde besser, die Angriffe wurden erfolgreich abgeschlossen und so mussten sich die Gäste nach 4 Sätzen geschlagen geben.

Die Sätze im einzelnen:25:23, 18:25, 25:23, 25:17

Die 2.Aufgabe gegen die Durlacher war dann um einiges schwieriger zu lösen. Zwar konnte das Hinspiel klar gewonnen werden, doch wurde schnell deutlich, dass die sich die Nuss nicht so leicht würde knacken lassen. Trotz guten Spiels ging denn auch gleich der 1.Satz knapp an die Gäste. Eine deutlich Leistungssteigerung mit sehenswerten Ballwechseln, einem gut platzierten Block und hervorragendem Zuspiel von Tim Arlt brachten dann einen klaren Satzgewinn, der die ASC'ler optimistisch stimmte. Im folgenden Durchgang verschaffte eine Aufschlagserie von Johannes Schultz den Gastgebern ein nettes Punktepolster. Allerdings ließen im weiteren Verlauf die Kräfte und mit ihnen auch die Konzentration nach, so dass die Gäste den Satz für sich verbuchen konnten. Auch danach zeigte sich, dass der Kräfteverlust durch das erste Spiel zu groß gewesen war. Viele Fehler waren sicherlich darauf zurückzuführen und selbst die vorbildliche Unterstützung durch die lautstark in Erscheinung tretenden Zuschauer konnten die knappe Niederlage in der Verlängerung nicht mehr abwenden.

Die Sätze im einzelnen: 23:25, 25:14, 22:25, 25:27

Spieler:Tim Arlt, Markus Bücker (Zuspiel), Johannes Schultz, Martin Schröder (Diagonal), Simon Bredel (Diagonal/Außen), Sven Heuler, Patrick Jaspers, Stefan Besthorn (Außen), Julius Vierneisel (Libero), Dimitar Dokusanski, Paul Beese, Martin Wagner (Mitte)