Mit einem klaren 3:0 gegen den Tabellenzweiten der Bezirksklasse 2 konnten sich die 3.Herren den letzten freien Platz in der kommenden Bezirksliga sichern und somit der 2.Herren nachfolgen, die ja ihrerseits in die Landesliga aufgestiegen ist. Punktgleich mit dem Meister der Bezirksklasse 1, der KuSG Leimen, hatten die 3.Herren die Saison abgeschlossen, nur das schlechtere Satzverhältnis verhinderte Platz 1. Somit mussten sie in einem Relegationsspiel gegen den TV Eberbach 2 antreten, um sich doch noch den eventuellen Aufstieg sichern zu können. Das mit Spannung erwartete Match in der IGMH wurde jedoch zu einer ziemlich einseitigen Angelegenheit, denn nach einer knappen Stunde war das Ziel erreicht. Die Feudenheimer waren den Gästen in nahezu allen Belangen überlegen. Sollte jetzt tatsächlich ein weiteres Team in der Bezirksliga abmelden - und die Chancen hierfür stehen gut - dann wäre die junge Truppe verdientermaßen am Ziel ihrer Träume. Sehr auffällig war die insgesamt wirklich akzeptable Leistung aller Spieler. Daraus ragt Niklas Heck dennoch hervor. Vor allem durch seine sehr harten Sprungaufschläge, die mittlerweile oft Punkte garantieren, drückte er der Partie seinen Stempel auf. Respektable 16 Punkte gingen allein auf sein Konto. Nach dem Sieg sind jetzt alle Augen auf die Süddeutsche Meisterschaft der U 18 (B-Jugend) am 20 in Friedrichshafen gerichtet. Wenn das Team von Trainerin Isabel Müller erneut seine Leistung abrufen kann, sind Hoffnungen auf ein Weiterkommen zur Deutschen Meisterschaften absolut berechtigt.

Die Sätze im einzelnen: 25.16, 25:20, 25:17

Punktgleich mit der KuSG Leimen, aber mit dem schlechteren Satzverhältnis hat das Bezirksklasseteam des ASC die Saison beendet. Zum Abschluss gab es bei der TG Sandhausen noch einen mühsamen 3:2-Sieg zu feiern.  Von Beginn an wollten die Jungs von Trainerin Isabel Müller nochmal alles geben. In der Abwehr und auch in der Sicherung klappte das zwar erheblich besser als noch eine Woche zuvor gegen den Heidelberger TV, zahlreiche Eigenfehler verhinderten aber einen deutlicheren Sieg. Herausragend war vom Start weg Nils Geiger, der immer wieder sein Können unter Beweis stellte. Im 2.Satz ließen Kampfgeist und Konzentration stark nach, was die hoch motivierten Gastgeber konsequent ausnutzten und die ASC'ler abstraften. Jetzt schien das junge Feudenheimer Team völlig von der Rolle und ergab sich fast wehrlos in sein Schicksal. Es lief kaum noch etwas zusammen, die Sandhausener konnten nahezu nach Belieben schalten und walten und den Satz mit deutlichem Vorsprung nach Hause bringen. Wieder auf dem Feld, besannen sich die Gäste auf ihr Können und hielten nun aggressiv dagegen. Die geänderte Aufstellung ohne Libero - Julius Vierneisel wurde in der Verbandsliga gebraucht - wird sich nicht negativ aus, da die Hausherren keine problematischen Aufschläge servierten. So konnten die Feudenheimer ihre Angriffe wieder variabler und druckvoller gestalten, was auch gleich mit einem deutlichen Erfolg belohnt wurde. Im folgenden Tie-Break führten dann erneut zahlreiche Eigenfehler zu einem 6:10-Rückstand, der aber durch unbändigen Einsatz und Kampfeswillen zum Sieg umgedreht werden konnte.

Die Sätze im einzelnen: 25:23, 24:26, 16:25, 25:18, 15:11

Spieler:Christian Kalwa (Z), David Hänsel (U), Marcel Straßburg (D), Niklas Heck (A), Nils Geiger (A), Florian Wahl (MB), Patrick Lipowczan (MB) und teilweise Julius Vierneisel (L)

Heidelberger TV 3 : ASC Feudenheim 3 1:3
ASC Feudenheim 3 : TSG Rohrbach 2 3:2 2:0 ASC Feudenheim 3 : KuSG Leimen 3:0 2:0

Da Gegner Ladenburger SV mangels Spielern nicht antreten konnte, musste die Bezirksklassemannschaft nur einmal erfolgreich um Punkte kämpfen, so dass sie nur das schlechtere Satzverhältnis gegenüber der KuSG Leimen von der Tabellenspitze trennt.  Nachdem klar war, dass Ladenburg nicht spielen würde, konnte sich das Team von Trainerin Isabel Müller ganz auf die SG Ketsch/Brühl konzentrieren. Das war auch bitter nötig, denn in dem nervenaufreibenden Match über fast 2 Stunden behielten die Gastgeber nur knapp die Oberhand. Sie starteten ziemlich unsicher in die Begegnung und liefen permanent einem Rückstand hinterher. Über 4:9 und 5:12 ging es bis 14:21, ehe die Aufholjagd begann - doch leider zu spät. Die Feudenheimer konnten zwar Dank eines besser werdenden Angriffs noch auf 24:24 ausgleichen, mussten die Gegner dann aber aufgrund ungenauen Zuspiels doch ziehen lassen. Der Aufwärtstrend, der sich Ende des ersten Satzes schon angedeutet hatte, konnte in den zweiten herübergerettet werden. Hier sorgte Christoph Hiemenz mit einer Aufschlagserie für 8 Punkte in Folge und auch sonst beherrschten die Gastgeber den Satz klar. Runde 3 brachte dann wieder einen offenen Schlagabtausch mit spannenden Ballwechseln auf hohem Niveau. Bis zum 19:19 war auch kein besseres Team auszumachen, doch jetzt brachten abermals Unsicherheiten beim Zuspiel die Gäste auf die Gewinnerstraße. Wohl durch den Satzverlust verunsichert leisteten die ASC'ler zahlreiche Annahmfehler, die schnell zu einem 8:16-Rückstand führten. Jetzt zeichnete sich die mannschaftliche Geschlossenheit aus. Geduldig und z?h wurde Punkt für Punkt aufgeholt, immer auf einen Fehler des Gegners gelauert und eigene Angriffe überlegt abgeschlossen. Der Einsatzwille wurde letztlich mit der Verlängerung zum Tie-Break belohnt. Der Satzgewinn sorgte für reichlich Selbstvertrauen auf Feudenheimer Seite. Von Beginn an Hielten sie das Heft in der Hand und gaben es auch bis zum letzten Punkt nicht mehr aus der Hand.

Die Sätze im einzelnen: Ladenburger SV: 25:0, 25:0, 25:0 SG Ketsch/Brühl: 24:26, 25:14, 21:25, 28:26, 15:11

Spieler:Christoph Hiemenz, Christian Kalwa (Zuspiel), Paul Beese, Patrick Lipowczan (Mitte), Fabian Jaspers (Mitte/Diagonal), Marcel Stra?burg (Diagonal), Niklas Heck, Nils Geiger (Außen), Julius Vierneisel (Libero)