Mit jeweils einem Sieg sind die Kreisligateams des ASC Feudenheim vom Auswärtsspiel bei der DJK Hockenheim zurückgekehrt.  Dabei traten die "Oldies" aus der 4.Mannschaft zuerst gegen die Gastgeber an. Theoretisch wäre die Meisterschaft noch erreichbar gewesen, allerdings holte sich der Tabellenführer aus Eppelheim die Punkte gegen Weinheim und Heidelberg. Dennoch wollten die ASC'ler ihre Chance wahren und die Punkte mit nach Hause nehmen. Was den Zuschauern allerdings geboten wurde hatte mit Volleyball nicht viel zu tun. Ziemlich unbeweglich in der Annahme und ideenlos im Angriff mussten die Gäste permanent einem R?ckstand hinterherlaufen. Sie konnten sich zwar immer wieder herankämpfen, doch die schlechte Annahme machte alle Bemühungen wieder zunichte. So ging der 1.Durchgang verdient an die Hausherren, die deutlich aggressiver und mit mehr Spielfreude auftraten. Der danach vorgenommene Wechsel beim Zuspiel brachte zunächst auch nicht die erhoffte Besserung - im Gegenteil. Schnell lagen die Gäste mit 0:6 und 5:11 zur?ck, ehe 2 strittige Schiedsrichterentscheidungen, bei denen sich die Gastgeber benachteiligt sahen, Unruhe in deren Reihen hineinbrachten. In der Folge brachten die ASC'ler dann einige Angriffe erfolgreich zum Abschluss, während es die Hockenheimer nun vergeblich mit der Brechstange versuchte. Somit konnten die Gäste ausgleichen. Völlig konsterniert haderten die Hausherren nun mit den Schiedsrichtern und fanden überhaupt nicht mehr ihren Rhythmus aus dem 1.Satz. Die Gäste allerdings nutzten die gegnerische Schwäche geschickt aus, lagen zwischenzeitlich mit 19:6 vorne und gewannen den Durchgang souverän. Danach bäumten sich die Hockenheimer zwar noch einmal auf, konnten aber die mittlerweile die jetzt ganz sicher spielenden G?ste auch durch scharfe Aufgaben nicht mehr gefährden und mussten so ihre ersten beiden Punkte an diesem Tag abgeben.

Die Sätze im einzelnen: 15:25, 25:22, 25:10. 25:21

Spieler:Holger Wedel, Manfred Shita (Zuspiel), Marc Berger, Marco Geiger (Mitte), Jerome Unger, Peter Tempel (Außen), Wolfgang Brandl (Diagonal), Patrick Lüdke (Libero)

Im 2.Spiel des Tages traten die Youngster des ASC mit nur 6 Spielern an. Zudem war die Verletzung von Spielertrainer Daniel Kraft, die er sich im "Vereinsduell" zugezogen hatte, noch nicht auskuriert, weshalb der Nachwuchs quasi ohne Kopf aufs Feld gehen musste. Doch die noch sehr jungen Volleyballer, die fast durchweg noch einen Kopf kleiner waren, zeigten sich technisch den Gastgebern deutlich überlegen. Obwohl die Führung im 1.Satz permanent wechselte und kein Team dem anderen davonziehen konnte, bewiesen sie in den entscheidenden Situationen die größere Kaltschnäuzigkeit und Cleverness. Auch läuferisch waren sie den Gastgebern überlegen und holten sich dadurch auch fast schon verloren geglaubte Bälle ins Spiel zurück. Knapp aber verdient ging deshalb der Satz an sie. Danach war der Widerstand der DJK'ler gebrochen und die Gäste konnten das Spiel fast nach Belieben gestalten. Besonders die druckvollen, scharfen Angaben sorgten für verzweifelte Minen bei den Hausherren, zumal deren deren Bemühungen um Punkte von der guten Abwehr der Feudenheimer vereitelt wurde. Die konnten viele solcher Aktionen zu Punkten im direkten Gegenangriff nutzen. Nicht mehr ganz so konzentriert gingen die ASC'ler dann im 3.Satz ans Werk, was aber auch nicht mehr nötig war. Sie hielten die Zügel fest in der Hand und ließen sich auch durch vereinzelte erfolgreiche Angriffe des Gegners nicht mehr aus der Ruhe bringen. In nur 13 Minuten war der letzte Durchgang abgehakt und der 5.Saisonerfolg in der Tasche. Durch den Sieg kletterten die Youngster noch von Platz 6 auf 4 in der Tabelle.

Die Sätze im einzelnen: 26:24, 25:15, 25:19

Spieler: Christian Ilmberger (Zuspiel), Martin Bähr (Diagonal), Jonatha Dölger, Tim Kreuzer (Außen), Jakob Stolp, Andreas Engelhart (Mitte)

Durch ein knappes 3:2 gegen die Youngster aus dem eigenen Verein sowie einem ungefährdeten 3:1 gegen den Heidelberger TV konnten die "alten Herren" des ASC Feudenheim den 2.Platz in der Kreisliga zurückerobern. Sie wollten es noch einmal wissen, die junge Truppe um Spielertrainer Daniel Kraft. Die bunte Mischung aus Spielern von ASC Feudenheim und der VSG MA/Käfertal hatte sich im Verlauf der Saison kontinuierlich verbessert und wollte Revanche f?r das 1:3 aus dem Hinspiel. Die Voraussetzungen waren allerdings nicht gerade optimal, mussten sie doch auf ihren Libero verzichten. Dennoch bestimmten sie zu Beginn das Spiel und so mussten die Oldies lange einem Rückstand hinterher rennen. Das lag zum einen am Block, der auf beiden Seiten nicht besonders erfolgreich war, wobei die Youngsters durch hörtere und präzisere Angriffe zum Erfolg kamen. Zudem häuften sich bei der 4.Mannschaft die Aufschlagfehler. Erst gegen Ende des Satzes setzte sich die größere Spielerfahrung durch. Im 2.Satz mussten dann der Nachwuchs einen Rückstand wettmachen, was ihnen auch recht schnell gelang. Doch auch hier reichte es am Ende nicht so ganz, denn die Nerven spielten ihnen wohl einen Streich. Anstatt jedoch den Sack zuzumachen und ohne Satzverlust vom Feld zu gehen, bauten die 4.Herren durch zahlreichen unnötige Fehler den Gegner wieder auf. Ständig angetrieben vom Spielertrainer und lautstark unterstützt von den Eltern, holte sich die Jugend die nächsten beiden Sätze. Zwar wurde es zum Ende hin erneut knapp, allerdings hatte sie diesmal das nötige Quäntchen Glück. Zudem profitierten sie davon, dass die Vierte viele Bälle zu platziert spielen wollte und sie dabei regelmäßig ins aus setzte. Der folgende Tie-Break allerdings wurde eine klare Sache für die Favoriten. Vom Start weg zogen sie davon, teilweise etwas begünstigt vom relativ schwachen Schiedsgericht. Die Jugend versuchte es jetzt auch mit der Brechstange, woraus einige Aufschlagfehler und leichtsinnig vergebene Chancen resultierten. Alles in allem hat wohl das routiniertere und abgeklärtere Team gegen den klar beweglicheren Nachwuchs die Oberhand behalten. In der nächsten Saison könnte das aber ganz anders aussehen, wenn die Leistungskurve der Youngster weiter so nach oben zeigt.

Die S?tze im einzelnen (ASC 4 : ASC 5): 25:21, 25:22, 23:25, 22:25, 15:10

Spieler ASC 4:Jéróme Unger, Milian Knoll, Manfred Shita, Peter Tempel (Außen), Holger Wedel (Zuspiel), Marc Berger, Wolfgang Brandl (Mitte), Veith Mückenmüller (Diagonal); Patrick Lüdke (Libero)

Spieler ASC 5:Martin Bähr, David Hänsel, Jakob Stolp, Markus Heindl, Tobias Soldan , Andreas Engelhardt, Daniel Kraft

Im 2.Spiel mussten sich die 4.Herren des direkten Verfolgers HTV 4 erwehren. Das Spiel gestaltete sich jedoch einfacher als erwartet. Fehlende Konstanz auf Seiten der Gäste führte dazu, dass die Hausherren das Spiel kontrollierten und sich kaum eine Blöße gaben. Lediglich im 3.Satz war etwas die Luft draußen, merkte man den Feudenheimern die 5 Sätze aus dem 1.Spiel an. Doch nach dem Satzverlust konzentrierten sie sich nochmals und brachten die Punkte sicher nach Hause.

Die Sätze im einzelnen: 25:16, 25:20, 17:25, 25:15

Spieler: Jéróme Unger, Peter Tempel (Außen), Holger Wedel (Zuspiel), Marc Berger, Wolfgang Brandl (Mitte), Milian Knoll (Diagonal); Patrick Lüdke (Libero)

Durch eine klare 0:3-Niederlagen gegen den punktgleichen Tabellenführer aus Eppelheim ist die Chance auf einen Aufstieg in die Bezirksklasse für die 4.Herren in weite Ferne gerückt. Nur noch 2 eher unwahrscheinliche Stolperer des Tabellenführers können den Feudenheimern jetzt noch helfen.  2 Siege hätten sie gebraucht an diesem nachmittag, die 4.Herren. Und ganz besonders einen gegen den TV Eppelheim, der das Hinspiel in der niedrigen Halle in St.Leon-Rot bereits 3:0 gewonnen hatte. Doch zuerst stand die TSG Weinheim auf dem Feld und musste besiegt werden. Die Gäste, nur mit 6 Spielern angetreten, wollten sich natürlich so teuer wie möglich verkaufen und gingen dem entsprechend optimistisch aufs Feld. Die ASC'ler legten jedoch einen sauberen Blitzstart hin und führten schnell mit 13:4. Auch in der Folge verringerte sich der Abstand nicht und so ging der Satz klar an die Hausherren. Bei denen schien nach dem deutlichen Erfolg die Anspannung gewichen, denn in Runde 2 drehte plötzlich Weinheim auf. Immer wieder kamen die Gastgeber zwar heran, liefen aber bis zum Schluss vergeblich dem Anfangsrückstand hinterher. Deutlich besser lief es dann im Anschluss, die Kräfteverhältnisse schienen wieder hergestellt. Doch anstatt den Sack zuzumachen brachten viele Eigenfehler die Gäste erneut ins Spiel. Den spannenden Krimi entschieden sie dann glücklich mit 31:29 für sich. Jetzt ging ein Ruck durch den ASC. Die Spieler besannen sich auf die Fähigkeiten aus dem 1.Satz, spielten wieder klar und ohne zu großes Risiko und konnten so die Gegner klar in die Schranken verweisen. Ähnlich überzeugend spielten die Feudenheimer dann auch im Tie-Break - zumindest bis zum Seitenwechsel. Dann kamen die Gäste nochmal gefährlich heran, mussten sich letztendlich aber doch geschlagen geben.

Die Sätze im einzelnen: 25:13, 23:25, 29:31, 25:14, 15:13

Spieler:Milian Knoll, Holger Wedel, Marc Berger, Manfred Shita, Wolfgang Brandl, Marco Geiger, Patrick Lüdke, Tobias Schlosser, Peter Tempel

Zum anschließenden Spitzenspiel verstärkte der inzwischen eingetroffene Jérôme Unger das Feudenheimer Team, in dem somit nur noch Veit Mückenmüller fehlte. Dennoch machten die Gäste von Beginn an klar, wer der Tabellenführer war und es auch bleiben wollte. Schnell konnten sie sich mit 5 Punkten Vorsprung absetzen und die Hausherren die ganze Zeit über auf Distanz halten. Dabei wurden sie von den zahlreich mitgereisten Fans lautstark unterstützt, so dass man sich zeitweise auf einem Auswärtsspiel wähnte. Dieser Druck blieb nicht ohne Wirkung auf die ASC-Spieler. In den entscheidenden Situationen waren die Eppelheimer immer einen Tick besser und nutzten konsequent die Fehler der Gastgeber aus. Die wiederum spielten teilweise überhastet und ideenlos, aber auch ohne das nötige Quäntchen Glück. Wie schon im Hinspiel war der Block mit die empfindlichste Schwachstelle der ASC'ler. Immer wieder konnten die Gäste ihn überwinden oder so anspielen, dass der Ball unerreichbar für die Abwehr ins Seitenaus sprang. Einzig im 3.Satz bäumten sich die Feudenheimer nochmal auf, um dem Spiel vielleicht doch noch eine Wende zu geben, mussten dann aber doch den Eppelheimern ihre verdienten Punkte überlassen.

Die Sätze im einzelnen: 18:25, 17:25, 23:25

Spieler:Milian Knoll, Holger Wedel, Marc Berger, Manfred Shita, Wolfgang Brandl, Marco Geiger, Patrick Lüdke, Tobias Schlosser, Peter Tempel, Jérôme Unger

In einem äußerst schwachen Spiel gegen Gastgeber Heidelberger TV quälten sich die Feudenheimer zum knappen Sieg im Tie-Break und wahrten so ihre Chance auf die Herbstmeisterschaft.  Der ohnehin nicht gerade umfangreiche Spielerkader des Kreisligateams musste an diesem Nachmittag noch 3 weitere Ausfälle verkraften: Sowohl Wolfgang Brandl und Jerôme Unger als auch Libero Patrick Lüdke fehlten und ließen das Team auf gerade mal 7 Spieler schrumpfen. Dennoch schien die Aufgabe nicht allzu schwer, zumal die Gastgeber als Vorletzter antreten mussten. Doch die Feudenheimer schienen sich schon im Winterschlaf zu befinden. Zu statisch wirkte ihr Spiel, ideenlos und ohne Druck im Angriff. Ganz anders dagegen die Gastgeber. Immer wieder gelang den jungen Spielern über die Außenposition ein erfolgreicher Abschluss am Block vorbei, und so mussten die ASC'ler ständig einem Rückstand hinterherlaufen. Erst zum Satzende schafften sie die Führung, die sie dann auch nicht mehr abgaben. Der gewonnene Satz brachte jedoch keineswegs mehr Sicherheit ins Spiel, sondern beflügelte eher die Heidelberger. Sie legten einen Blitzstart hin und sicherten sich schnell einen 6-Punktevorsprung. Diesmal jedoch brachte die Aufholjagd der Gäste nicht den erwünschten Erfolg, der Satz ging knapp an die Hausherren. In Durchgang 3 hatte der ASC den besseren Start, doch die Führung hielt nicht lange an. Heidelberg konnte sich den Druck entziehen und einen 0:4-Rückstand in eine 9:4-Führung ummünzen. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung sogar noch weiter an, der Schlussspurt der Gäste kam wieder zu spät. Auch eine Auswechslung konnte den Satzverlust nicht mehr verhindern. Dennoch brachte der Spielertausch mehr Sicherheit in der Annahme und steigerte das Selbstvertrauen. Die Führung wurde während des gesamten Satzes nicht abgegeben und so das Spiel in den Tie-Break gerettet. Die Heidelberger, jetzt leicht verunsichert, mussten einige wichtige Punkte durch Marc Berger hinnehmen, der als Einziger auf Feudenheimer Seite an diesem Tag zu seiner Normalform fand. Auf der Zielgeraden hatten dann die Gäste das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite, während die Gastgeber sich noch einige Patzer leisteten.

Die Sätze im einzelnen: 25:21, 22:25, 22:25, 25:20, 15:12

Spieler:Holger Wedel (Zuspiel), Marc Berger, Marco Geiger (Mitte), Milian Knoll, Peter Tempel, Manfred Shita (Außen), Veit Mückenmüller (Diagonal)

Gegen die 5.Herren aus dem eigenen Verein kam der Tabellenführer zu einen mühsamen und glanzlosen 3:1-Erfolg, der vor allem nach den ersten beiden Sätzen keineswegs zu erwarten gewesen war.  Sie taten sich äußerst schwer gegen die durchweg einen Kopf kleineren und im Schnitt 15 Jahre jüngeren Gastgeber, die dem Favoriten natürlich gerne ein Bein gestellt hätten. Fast wäre ihnen das auch schon im 1.Satz gelungen, denn sie lagen fast durchweg in Führung und ließen sich erst beim Stande von 23:20 die Butter vom Brot nehmen. Ganz ähnlich der Spielverlauf in Runde 2: Die 4.Herren fanden kein Mittel gegen die variablen Angriffe der Youngster und schlugen ihrerseits zahlreiche Bälle direkt ins aus. kurz vor Satzende holten sie zwar nochmals auf, doch diesmal hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich. Danach stellte Holger Wedel die Mannschaft um: Marc Berger wechselte nun von der Mitte auf die Außenposition und als Zuspieler fungierte von Beginn an Manfred Shita. Die Veränderung machte sich dann auch rasch bezahlt, denn die Gastgeber konnten sich lange Zeit nicht auf die Veränderung einstellen und liefen ständig einem Rückstand hinterher. Das gleiche Bild auch im 4.Satz. Die "alten Herren" übernahmen wiederum die Führung und gaben sie nur zur Satzmitte hin kurzzeitig ab, ehe ein Stellerwechsel wieder die nötige Konstanz ins Spiel brachte. Kurz vor Schluss führten dann einige zweifelhafte Schiedrichterentscheidungen zu angeblichen Aufstellungsfehlern zu großer Unruhe bei beiden Teams, was dennoch am verdienten Sieg der 4.Herren nichts mehr änderte, aber auch die Leistung des Nachwuches nicht schmälerte.

Die Sätze im einzelnen: 25:23, 23:25, 25:20, 25:21

Spieler:Marco Geiger (Mitte), Holger Wedel, Manfred Shita (Zuspiel), Marc Berger (Mitte, Außen), Jérôme Unger (Mitte), Wolfgang Brandl, Milian Knoll, Peter Tempel (Außen), Veit Mückenmüller (Diagonal), Patrick Lüdke (Libero)