Paddelausflug der Mixed in die fränkische Schweiz oder ?immer eine Handbreit Wasser über dem Kiel? So jedenfalls k?nnte man kurz und knapp das Abenteuer in der Wildnis beschreiben. Unser diesjähriger Ausflug ging in die fränkische Schweiz nach G??weinstein an der Wiesent. 8 Mixedler trafen sich am 30.5.2008 um 18.30 Uhr zur Abfahrt in Feudenheim. Nach ergiebigen Regenfällen auf der Fahrt, Bäumen bzw. Wald auf der Autobahn und einem Einkehrschwung in Bessenbach (inkl. Stromausfall in der Gaststätte, Gott sei Dank mit Gasherd) trafen wir um 0.30 Uhr auf dem Campingplatz ein. Dort hatte es nicht geregnet und so konnten die Zelte wenigstens im Trockenen aufgebaut werden. Um 9 Uhr des nächsten Tages fuhren wir zum Paddeltour-Veranstalter und dieser brachte uns zur Einstiegsstelle an der Riesenburg. Mit vier 2-er Kajaks stürzten wir uns in die Fluten und bewältigten die 22,3 km bis Ebermannstadt annähernd problemlos. Richtig: annähernd. Die Boote Jürgen/Kai und Thorsten/Kai wurden an einer Stelle magisch auf den Grund gezogen. Die Boote (OT Lucie: Schiffe) liefen voll und so mußten die Paddler, ihre Klamottentonnen, diverse Wasser- und Bierflaschen, sowie die Paddel aus dem 12 Grad kalten Wasser gerettet werden. Bei herrlichem Sonnenschein, waren aber die Klamotten schnell wieder getrocknet und so konnten wir nach 5 ? Stunden Nettofahrzeit im Schwanenbräu in Ebermannstadt die Tour im Biergarten Revue passieren lassen. Auf der Rückfahrt zum Campingplatz wurde noch schnell für den Grillabend eingekauft. Nachdem wir unsere Wunden versorgt und gegrillt hatten, wurden wir von einer russischen Auswahlmannschaft auf einem nur mässig präparierten Volleyballfeld herausgefordert. Das Team des ASC ging unter den erstaunten Augen des fröhlichen, russischen Publikums als klarer 3:0 Sieger aus dem Spiel hervor. Am Sonntagmorgen ging ein sehr lustiger Mixed-Ausflug zu Ende und so traten wir die Heimreise an. Nicht ohne vorher das Organisationskomitee für das n?chste Jahr (Ausflug ins Altmühltal) zu bestimmen. Die älteren Spieler forderten allerdings eine Änderung, die den Schlafplatz betreffen sollte. Man wünscht sich ein 5-Sterne Wellness-Hotel statt Campingplatz. Fazit: Das Wetter hat hervorragend mitgespielt, die Stimmung war super und die sportliche Leistung des Teams war nicht zu verachten. Leider hat sich Tom beim Tragen der Biertischgarnitur eine Bänderdehnung zugezogen. Teilnehmer: Lucie Brandl, Katrin Schmiedel, Thorsten Locht, Jürgen Schneider, Tom Strauch, Herbert Wieder, Kai Maurer und Jens Neuhaus.

Nach einer langen Durststrecke konnte das Bezirksligateam des ASC zumindest gegen den Tabellenletzten aus Wiesenbach endlich wieder 2 Punkte einfahren. Da war die Niederlage gegen den Spitzenreiter TV Rheinau denn auch schnell abgehakt. Klarer Favorit im 1.Spiel waren die Gäste vom TV Rheinau, die in dieser Saison erst 2 (!) Sätze abgegeben hatten. Dennoch verkauften sich die GastgeberInnen recht gut, ohne aber gegen den Angriffswirbel letztlich etwas ausrichten zu können. Das Augenmerk lag eindeutig auf dem 2.Gegner, gegen den man sich deutlich mehr Chancen ausrechnete. Die Sätze im einzelnen:15:25, 12:25, 14:25 Gegen die SG Wiesenbach legten sich die FeudenheimerInnen dann auch mächtig ins Zeug und holten sich verdient den 1.Satz, nur um dann in Durchgang 2 sang- und klanglos unterzugehen. Zum Glück versagten die Nerven an diesem Sonntag einmal nicht und so zogen die Gäste erneut den kürzeren. Mit viel Respekt vor einem möglichen Tie-Break, der die letzten 5 Male zugunsten des Gegners beendet wurde, versuchten die ASC'lerInnen, schon im 4.Satz alles klar zu machen, was ihnen Dank einer lange vermissten geschlossenen Mannschaftsleistung auch gelang.

Die Sätze im einzelnen: 25:12, 9:25, 25:16, 25:21

Mit einer 1:3-Niederlage ist das Bezirkligateam ins neue Jahr gestartet und hat damit seine wenig befriedigende Situation leider nicht verbessern können. Hatte es im Hinspiel gegen die TG Heddesheim noch ein 3:1 f?r den ASC gegeben, so lautete das Ergebnis nun genau umgekehrt. Dabei standen sich die Feudenheimer eher selbst im Weg als dass der Gegner klar besser gewesen wäre. Mit nur einer Außenangreiferin waren Spielertrainer Jens Neuhaus nicht viele Wechselmöglichkeiten gegeben und so musste er versuchen, aus der nicht gerade berauschenden Situation das Beste zu machen. Doch das gelang nur unzureichend, denn ein ums andere Mal freuten sich die Heddesheimer Gastgeber über eine schwache Annahme, Abstimmungsprobleme beim Zuspiel oder Angriffe ohne Druck. So kam es wie es kommen musste; ein kurzes Aufbäumen im 2.Satz reichte nicht, um die kaum stärkeren Gegner an diesem Tag zu besiegen. Die Sätze im einzelnen: 20:25, 25:23, 19:25, 21:25 SpielerInnen:Dorota Bubela, Lucie Brandl, Beate Körbel (Zuspiel), Tom Strauch, Alex Clauß, Kai Maurer (Mitte), Jürgen Schneider (Außen), Jens Neuhaus (Mitte/ Außen, Spielertrainer)

Nachdem die letzten beiden 5-Satzspiele in Reicholzheim verloren gingen, mussten sich die Bezirksligisten des ASC auch im Nachholspiel gegen die TSG Lützelsachsen 2 mit 2:3 geschlagen geben.  Am Kampf lag es nicht, dass die Feudenheimer im Schlussspurt nur zweiter Sieger wurden, eher fehlte ein kleines Quäntchen Glück zum Erfolg. Den Start hatten sie - man könnte fast schon sagen wie üblich - verschlafen und rafften sich erst zum 2.Satz richtig auf. Hier zeichnete die gut aufgestellte Abwehr und ein flexibler Angriff für den Ausgleich verantwortlich Runde 3 brachte dann nach einem angeblichen Wechselfehler von Trainer Jens Neuhaus zwar nicht den Gegner, wohl aber die eigene Mannschaft völlig aus dem Tritt. Ein erneuter Rückstand war die Folge. Darauf folgte wieder ein hart umkämpfter Satz, in dem es gegen Ende hauteng zuging. Nach nervenaufreibenden Ballwechseln brachte das 29:27 die Verlängerung. Hier brachten fehlende Entschlossenheit im Abschluss sowie mangelnde Alternativen im weiblichen Aussenangriff die Entscheidung zugunsten der Bergsträsser. So bleibt die Tatsache, dass der Mannschaft gute Spielkombinationen gelangen und auch der Kampfgeist stimmte, angesichts der 3.Niederlage hintereinander im Tie-Break nur ein schwacher Trost.

SpielerInnen: Carmen Weber, Dorota Bubela, Beate Körbel, Tom Strauch, Kai Maurer, Alexander Clauß, Thorsten Locht, Jürgen Schneider

340 km im Auto und 0:4 Punkte - das ist die Bilanz des Bezirksliga-Teams, das am Samstag am äußersten Zipfel des Bezirks Rhein-Neckar antreten musste.  Dabei hatten sich die Spielerinnen und Spieler um Jens Neuhaus zumindest gegen die Gastgeber einen Sieg ausgerechnet, denn gegen den SV Kirschhausen hatte man in der Vergangenheit regelmäßig den kürzeren gezogen. Mit reichlich Verspätung ging es in die 1.Partie gegen den FvB Reicholzheim, der sich schnell als das aufgewecktere Team präsentierte. Ehe die ASC'lerInnen noch richtig wach waren, hatten die kämpferischen Gastgeber den Satz schon für sich entschieden. Erst Mitte des nächsten Satzes schienen die Gäste auf die Siegerstraße einzubiegen, auch wenn es gegen Ende nochmal knapp wurde. Anstatt an die eben gezeigten Lesitungen anzuknüpfen verfielen sie jedoch ein eine Art Winterschlaf. So ging der 3.Satz erneut an die Heimmannschaft, die von den etwa 40 Zuschauern frenetisch angefeuert wurde. Dermaßen geweckt konnten sich die FeudenheimerInnen nochmal aufraffen und den Satzausgleich erzwingen. Damit war allerdings deren Pulver verschossen, denn im anschließenden Tie-Break behielten die Gastgeber verdientermaßen die Oberhand.

Die Sätze im einzelnen:14:25, 25:23, 17:25, 26:24, 12:15

Im letzten Spiel des Tages - die Reicholzheimer hatten mittlerweile ihr 2.Spiel verloren - trafen die ASC'LerInnen auf den SV Kirschhausen. Sie begannen wie gewohnt recht unsicher und mussten auch gleich den ersten Durchgang abgeben. Urplötzlich jedoch wendete sich das Blatt und die FeudenheimerInnen kamen zu 2 unerklärlich deutlichen Satzgewinnen. Wieder hielten Lethargie und Passivität Einzug beim ASC und so musste erneut der Tie-Break entscheiden. Gegen einen kämpferisch auftretenden Gegner hielten die Nerven nicht lange Stand und so musste das Mixed-Team die Heimreise mit leeren Händen antreten.

Die Sätze im einzelnen: 17:25, 25:11, 25:14, 23:25, 12:15

SpielerInnen:Lucie Brandl, Dorota Bubela, Beate Körbel, Carmen, Weber, Alexander Clauß, Herbert Wieder, Kai Maurer, Thorsten Locht, Jürgen Schneider, Tom Strauch, Jens Neuhaus