Gegen die SG Hohensachsen haben die Herren den bisherigen 14 Siegen einen weiteren folgen lassen und die Meisterschaft in der Bezirksklasse mit nur einer Niederlage und 6 Punkten Vorsprung erreicht.  Dank des großen Spielerkaders konnte Trainer Holger Wedel auch am letzten Spieltag auf 10 Spieler zurückgreifen einen Sieg ohne Satzverlust verbuchen. Dabei gingen die Feudenheimer mit dem Aufstieg in der Tasche wohl etwas zu locker in das Match gegen eine Mannschaft die bereits ein 5-Satzspiel hinter sich hatte. Die SG ließ sich nicht so leicht abschütteln, im Gegenteil. Immer wieder nutzten sie den Heimvorteil und übernahmen mehrmals die Führung, ehe die ASC'ler sich zusammenrissen und den Satz für sich entschieden. Durchgang 2 lief dann deutlich besser, denn die Gastgeber lagen schnell mit 10 Punkten hinten. Als Trainer Wedel dann gleich auf 3 Positionen wechselte, brach die Leistung spürbar ein und die SG bekam leichtes Oberwasser. Einige erfolgreich abgeschlossene Angriffe stellten dann aber schnell die Verhältnisse wieder her und brachten den Satzgewinn. Im letzten Satz zeigte sich dann ein deutlicher Leistungsunterschied. Hohensachsen stellte zwar die stärksten Angreifer aufs Feld, die Feudenheimer ließen aber nichts mehr anbrennen und beendeten die Partie mit komfortablem Vorsprung.

Spieler: Christian und Ralf Hirschpek, Robin und Wolfgang Brandl, Sven Lohlies, Patrick Lüdke, Veit Mückenmüller, Marc Berger, Jerome Unger, Holger Wedel

Mit 2 3:0-Siegen gegen den AVC St.Leon-Rot, der dem ASC im Hinspiel die bisher einzige Saisonniederlage beigebracht hatte, und dem Tabellenvorletzten DJK Hockenheim haben sich die 2.Herren vorzeitig die Meisterschaft in der Bezirksklasse gesichert. Einen Spieltag vor Schluss der Saison beträgt der Abstand auf den Verfolger Heidelberger TV 4 Punkte, das Spiel gegen die SG Hohensachsen am nächsten Samstag ist somit nur noch Ergebniskosmetik. Die Feudenheimer Halle war gut gefüllt an diesem Samstag, denn es galt für das Team von Trainer Holger Wedel, die Scharte gegen St. Leon-Rot auszuwetzen und das 0:3 aus dem Hinspiel zu egalisieren. Dementsprechend motiviert gingen die Hausherren zur Sache. Trainer Wedel konnte auf 12 Spieler zurückgreifen, lediglich Simon Bredel und Manfred Shita fehlten verletzutngs- bzw. krankheitsbedingt. Angefeuert von zahlreichen Fans machten die ASC'ler von Beginn an Druck auf die Gäste, die diesmal auf einige Leistungsträger verzichten mussten, aber dennoch versuchten dagegenzuhalten. Zumindest im 1.Satz waren die bemühungen nicht von Erfolg gekrönt, denn die Gastgeber zogen nach anfänglichem Rückstand über 13:6 und 22:8 auf und davon und gewannen mit deutlichem Vorsprung. Dass es nicht so einfach bleiben würde zeigte dann gleich der nächste Durchgang. Hier häuften sich die Leichtsinnsfehler besonders in der Annahme, das Spiel wirkte eher statisch und ideenlos. Die leichte Führung zur Mitte des Satzes wurde durch eine Serie von Aufschlagfehlern wieder verspielt und die Gäste nutzten die Unsicherheiten der Feudenheimer konsequent aus. Dennoch brachten die ASC'ler den Satz nach einem hektischen Schlagabtausch in der Verlängerung nach Hause. Danach ließ die Gegenwehr der Gäste nach. Ähnlich wie zu Beginn des Spiels konnten die Feudenheimer über 16:7 und 20:9 davonziehen und sich verdient die Punkte sichern.

Die Sätze im einzelnen: 25:11, 30:28, 25:16

Spieler:Christian und Ralf Hirschpek, Robin und Wolfgang Brandl, Sven Lohlies, Patrick Lüdke, Veit Mückenmüller, Marion Breitenborn, Andreas Cordt, Marc Berger, Peter Tempel, Jerome Unger

Offensichtlich war danach für Feudenheim die Saison schon abgehakt, denn das Spiel gegen die DJK Hockenheim gehörte absolut nicht zu den Highlights der laufenden Spielrunde. Auch wenn man den Hausherren zugute halten musste, dass die Gäste, die ohne Auswechselspieler angetreten waren, keine wirkliche Gefahr darstellten, so hätten doch allein die zahlreichen Zuschauer Besseres verdient. Besonders der 2.Satz war keine Werbung für den Sport. Ohne Libero Patrick Lüdke kam kaum eine Annahme vernünftig zum Steller und auch der Angriff hatte seinen Namen in der Phase nicht verdient. Dass es dennoch ein ungefährdeter Sieg wurde lag daran, dass auch die Gäste selbst an diesem Tage nicht in der Lage waren, etwas zur Steigerung des Spielniveaus beizutragen.

Spieler: Christian und Ralf Hirschpek, Robin und Wolfgang Brandl, Sven Lohlies, Veit Mückenmüller, Marion Breitenborn, Andreas Cordt, Marc Berger, Peter Tempel, Jerome Unger, Holger Wedel

Wenn am kommenden Samstag der ASC Feudenheim in der Brüder-Grimm-Schule zum Verbandsspiel antritt, ist aller höchste Spannung angesagt. Die Herren können nämlich mit einem Doppelsieg die Meisterschaft in der Bezirksklasse vorzeitig perfekt machen. ? Die DJK Hockenheim , zur Zeit Vorletzter, dürfte dabei das kleinere Problem sein, auch wenn das Team nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf. Mit dem AVC St.Leon-Rot allerdings tritt die Mannschaft an, die dem ASC die bisher einzige Saisonniederlage beibrachte. St.Leon selbst kann als Tabellendritter mit 8 Verlustpunkten nicht mehr selbst in den Kampf um Platz 1 eingreifen, dennoch möchten die Gäste sicher ihr Vorrundenergebnis wiederholen. Ob dies auswärts allerdings gelingt ist fraglich, denn die Feudenheimer werden alles daran setzen, jetzt schon feiern zu können. Die Spitzenbegegnung der Verbandsliga findet ebenfalls in gleicher Halle statt, denn mit der VSG MA/Käfertal 1 und dem TuS Durmersheim 2 treten die beiden Erstplatzierten an. Die zuletzt arg gebeutelten Gastgeber, die krankheitsbedingt immer wieder auf Stammspieler verzichten mussten, hoffen auf lautstarke Unterstützung durch die Zuschauer. Für spannende Spiele und gute Unterhaltung ist also gesorgt. Spielbeginn ist jeweils um 15 Uhr.

Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 3:0-Sieg gegen den LSV Ladenburg bleibt der ASC in der Bezirksklasse mit 4 Punkten Vorsprung vor dem Heidelberger TV an der Tabellenspitze und hat somit eine prima Ausgangsposition für die restlichen 3 Spiele. So deutlich hatten die Feudenheimer gegen die Ladenburger schon lange nicht mehr gewonnen, denn die Gäste waren bekannt und auch ein wenig gefürchtet für ihre Kampfkraft und ihren Einsatzwillen. An diesem Nachmittag schienen sie aber nicht richtig auf dem Feld zu sein, denn nach nur 15 Minuten war der 1.Satz auch schon beendet. Die Feudenheimer brachten fast jeden Angriff erfolgreich durch und im Gegenzug blieben die Ladenburger Attacken im ASC-Block hängen. Auch im 2.Satz das gleiche Bild: Dem variantenreichen Spiel der Hausherren hatten die Gäste nichts entgegenzusetzen, die Partie wurde zusehends einseitiger und das Ergebnis viel noch ein wenig höher aus als zuvor. Satz 3 brachte dann den schon fast gewohnten Durchhänger auf Feudenheimer Seite. Im Gefühl des sicheren Sieges wurde die Annahme nachlässiger, das Zuspiel daraufhin auch unpräziser. Die Umstellung der Reihen durch Trainer Holger Wedel taten ein übriges, um die Gäste etwas aufzubauen. Die hatten ihrerseits ihr Spiel umgestellt und hielten lange Zeit gut mit, waren über weite Strecken sogar in Führung. Erst gegen Schluss, als die ASC'ler vor allem in Annahme und Abwehr wieder konzentrierter zu Werke gingen, mussten die Gäste die Segel streichen.

Die Sätze im einzelnen: 25:10, 25:9, 25:22

Spieler: Marc Berger, Robin Brandl, Patrick Lüdke, Ralf u. Christian Hirschpek, Veit Mückenmüller, Jerome Unger, Mario Breitenborn, Simon Bredel, Andreas Cordt, Manfred Shita, Peter Tempel

Durch Siege gegen VC Hoffeneheim und den direkten Verfolger Heidelberger TV konnten die 2.Herren ihren Vorsprung an der Tabellenspitze sogar noch ausbauen. Da auch der Drittplatzierte St.Leon/Rot gegen die SG Hohensachsen patzte, ist der Abstand auf komfortable 4 Punkte angewachsen. Mit 12 Spielern - lediglich Wolfgang Brandl und Spielertrainer Holger Wedel mussten verletzungsbedingt pausieren - traten die Feudenheimer zu ihrem Doppelspieltag in eigener Halle an und legten gegen den Tabellenletzten aus Hoffenheim gleich richtig los. Schnell hieß es 7:2 und 11:5, ehe die Gäste noch richtig Luft geholt hatten. Eine kurze Phase der Unaufmerksamkeit, ehe die ASC'ler erneut zum Angriff bliesen und den Satz mit deutlichem Vorsprung gewannen. Da es an einem Sieg keine Zweifel gab, nahmen einige das Spiel nicht ganz so ernst und in der Folge konnten die Hoffenheimer Satz 2 lange Zeit ausgeglichen gestalten. Vor allem Andreas Cordt hatte als Steller mit der unpräzisen Annahme seiner Hinterleute zu kämpfen und absolvierte ein ungewohnt hohes Laufpensum. Trotzdem war der Satz eine sichere Angelegenheit der Hausherren. Ebenso verlief der letzte Durchgang: Nach schwachem Beginn drehten die Feudenheimer nochmal auf und hatten nach einer knappen Stunde den Sieg in der Tasche.

Die Sätze im Einzelnen: 25:13, 25:17, 25:15

Spieler: Marc Berger, Robin Brandl, Patrick Lüdke, Ralf u. Christian Hirschpek, Veit Mückenmüller, Jerome Unger, Mario Breitenborn, Sven Lohlies, Simon Bredel, Andreas Cordt, Manfred Shita

Dass der 2.Gegner ein ganz anderes Kaliber hatte, wurde nach dem Anpfiff schnell klar. Fast im Eiltempo fegten die Verfolger vom Heidelberger TV die Hausherren vom Platz. Der konnte mit seiner wackligen Annahme kaum einen vernünftigen Angriff aufbauen und wenn doch, so landete der Ball entweder im aus oder im Block des Gegners. Speziell damit hatten die ASC'ler ihre liebe Mühe, nur selten gelang es ihn auszuspielen. Umgekehrt war der ASC-Block eine der Achillesfersen im 1.Satz, der dann auch verdient an die Gäste ging. Mit lautstarker Unterstützung der Reservebank und der zahlreichen Zuschauer ging es in den 2.Satz. Endlich aufgewacht, spielte der ASC aus einer verbesserten Annahme heraus druckvoller und variantenreicher. Vor allem mit Diagonalangriffen der Hinterspieler konnten einige wichtige Punkte geholt werden. So führten die Gastgeber schnell mit 15:7 und 18:13, ehe sich Heidelberg gegen den drohenden Satzverlust stemmte. Nervosität machte sich breit und sorgte dafür, dass es gegen Ende noch einmal eng wurde. Davon war in Satz 3 nichts mehr zu spüren. Die Feudenheimer zeigten jetzt ihr ganzes Können, erhöhten das Tempo und ließen den gegnerischen Block immer wieder ins Leere laufen. Die Zuschauer sahen spannende Ballwechsel und spektakuläre Aktionen auf beiden Seiten, meist mit dem besseren Ende auf Feudenheimer Seite. Auch wenn die Feldabwehr ein ums andere Mal wackelte und sich hie und da Abstimmungsprobleme zeigten, das ganze Team kämpfte bis zum umfallen und wurde dafür auch belohnt. Die Gäste gaben sich jedoch auch danach noch nicht geschlagen, sondern boten dem Tabellenführer weiterhin Paroli, konnten ihm dennoch in keiner Phase des Satzes die Führung streitig machen. Zwischenzeitlich gelang ihnen zwar mit dem 19:19 kurzzeitig noch der Ausgleich, doch die Feudenheimer ließen jetzt nichts mehr anbrennen und holten sich verdientermaßen die beiden wichtigen Punkte für die Meisterschaft.

Die Sätze im Einzelnen: 10:25, 25:21, 25:16, 25:21

Spieler: Marc Berger, Robin Brandl, Patrick Lüdke, Ralf u. Christian Hirschpek, Veit Mückenmüller, Jerome Unger, Mario Breitenborn, Sven Lohlies, Simon Bredel, Andreas Cordt, Manfred Shita