Es war mal wieder soweit:

Die Mixed tat das, was sie am besten kann: Paddeln. Dieses Mal ging die Reise in die Fränkische Schweiz auf die Wiesent. Mit der unglaublichen Anzahl von 13 Teilnehmern war dies die größte Flotte seit Durchführung der Paddeltouren. O.K., der ASC schickte 8 und der VFB Reicholzheim 5 Teilnehmer zum Sturz in die Fluten.

Schon um 7.30 Uhr am Samstag trafen sich die „ausgeschlafenen“ Hobbypaddler in Feudenheim. Nach 2 ½ Stunden Fahrt wurde das Ziel „Bahnhof Behringersmühle“ erreicht. Kurz nach uns trafen auch die Reicholzheimer ein und so wurden die Boote verteilt. Nach einer kurzen Einweisung ging es auch schon los. Die Wiesent ist ein sehr schöner Fluss mit einigen schönen Strom-schnellen, die das Tempo der Fahrt immer hoch halten. Dass unsere Kumpels Jägermeister, Wodka-Lemon und Pils mit von der Partie waren, braucht wohl nicht erwähnt zu werden. Stürze gab es in den Stromschnellen keine, allerdings hat ein Bootspärchen Herausforderungen beim Einstieg in die doch weniger kippstabilen Kajaks. Ein Paddler hatte, laut Zeugenaussage nüchtern, Schwierigkeiten beim Ausstieg und untersuchte so die 12 Grad kalte Wassertemperatur persönlich. Nach der Hälfte der Tour wurde in Muggendorf im Brückla Rast gemacht. Das Wetter war hervorragend (28 Grad) und so konnte man die Mittagspause wunderbar im Freien genießen. Nach der Pause war es wie immer schwierig den Rhythmus zu finden und so musste Freund Jägermeister doch einigen wieder Starthilfe geben. Pünktlich um 17 Uhr wurde das Ziel in Ebermannstadt erreicht und die Crew des Verleihers wartete schon sehnsüchtig auf den Feierabend. Nachdem wir wieder zurückgebracht wurden, fuhren wir nach Gößweinstein in die Pension Gisela. Eine schnuckelige Pension im Herzen des Ortes. Duschen und Ausruhen war angesagt. Allerdings stand der nächste Programmpunkt schon an: Essen gehen. Im Gasthof zu Fränkischen Schweiz fanden wir einen schönen Tisch im Biergarten. Bei Mahlzeiten zu äußerst angenehmen Preisen (z.B. Forelle gebraten 8,50 € bzw. für Uwe 8,90 €) ließen wir den Tag Revue passieren. Der ein oder andere war dann aber doch so müde, dass er sich zur 2. Halbzeit des EM-Spiels Tschechien gegen Polen in die Schlafgemächer zurückzog und bald einschlief. Die letzten schafften es wohl noch bis 0.30 Uhr. Um 6.35 Uhr wurden wir standesgemäß durch den Posaunenchor der ortsansässigen Kirche geweckt. Dieser wanderte trötend durch den Ort und erinnerte wohl die Ruhenden an den bevorstehenden Gottesdienst. Vielleicht hatte man aber auch die Auflösung der DDR verschlafen und wollte den 17. Juni zünftig feiern. Nach dem Frühstück hieß es Abschiednehmen von den Reicholzheimern. Auch die Feudenheimer trennten sich. Ein Teil wollte noch die Burg Gößweinstein und die Kirche besuchen, den anderen Teil zog es wieder Richtung Heimat. Annett fuhr noch einmal von Riesenburg nach Muggendorf.

Fazit: wieder einmal war es gelungener Ausflug der Mixed. Die Truppe (auch, oder gerade wegen der Reicholzheimer) war sehr harmonisch und lustig. Wir hatten neue und alte Paddler dabei und jeder hatte seinen Spaß. An eine Wiederholung muss unbedingt gedacht werden.

 

Bootsbesetzungen: Annett ((ASC) im eigenen Einer-Kajak), Sonja (VFB) und Rolf (Gast ASC), Tom (ASC) und Tati (VFB), Lucie und Jens (beide ASC), Uwe (ASC) und Marcel (VFB), Kai und Oli (beide ASC), Christian und Jakob (beide VFB).

 

Für die Mixed

Jens Neuhaus